Optionen

ES SAGTE…
…Mark Twain  (US-Schriftsteller): „Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint und der ihn sofort zurück haben will, wenn es zu regnen beginnt.“

Warum auf riskante Zertifikate setzen, wenn es eine First-Class-Alternative gibt?
Am folgenden Vergleich sehen Sie, was Sie bisher verpasst haben. Und das vor allem deshalb, weil Bankberater Ihnen ein Top-Investment verheimlichen, das Banken lieber selbst nutzen.

Optionen ./. Zertifikate – der Vergleich
„Auf alles, was von Banken ausgedacht ist, verzichte ich. … Inzwischen weiß ich, da verdienen immer nur die Banken.“

Das sagte Pater Anselm Grün in einem Interview mit dem Handelsblatt (Ausgabe vom 23.03.2012). „Alles, was von Banken ausgedacht ist“, dazu gehören natürlich auch Zertifikate mit ihren vielen Spielarten.

Kurz zu Pater Anselm Grün 
Pater Anselm Grün ist seit 1974 Mönch im Benediktinerorden und seit 1977 Vermögensverwalter seines Ordens. Er hat mehr als 200 Bücher geschrieben. Diese haben eine Gesamtauflage von 17 Millionen. Damit gehört Grün zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.

Das Geld seines Klosters legt Pater Anselm Grün oft auch spekulativ an der Börse an. Anselm Grün hat jahrzehntelange Börsenerfahrung und Millionen Menschen hören ihm zu.

Was er zu sagen hat, hat Gewicht. Grün sagt das Richtige: „Auf alles, was von Banken ausgedacht ist, verzichte ich.“Und das lässt sich einfach belegen.

Optionen ./. Zertifikate – Gemeinsamkeiten und entscheidende Unterschiede
Zertifikate sind Finanzinstrumente und Hebelprodukte. Zertifikate habe eine enorme Hebelwirkung. Das ist wie bei Optionen. Also lohnt ein Vergleich.

Zertifikate mit Totalverlustrisiko durch Emittenten-Pleite 
Optionen und Zertifikate unterscheiden sich in einem Punkt ganz gravierend voneinander:

  • Optionen haben keine Emittentin
  • Zertifikate haben Emittentinnen

Im Vergleich Optionen ./. Zertifikate ist dies ein unschlagbarer Vorteil für Optionen.

Denn alle Finanzderivate von Emittentinnen beinhalten immerdas Totalverlustrisiko durch Insolvenz der Emittentin. Gerade in der erneut hoch kochenden Schuldenproblematik vieler Banken ist das ein Risiko, das Sie nicht vernachlässigen dürfen. Vor dem Kauf eines Zertifikates gilt es also zu prüfen, wie sicher ein Emittent eines Zertifikates ist. Eine unmögliche Aufgabe.

Manipulierbarkeit von Zertifikate-Kursen
Optionen haben keine Emittentin. Folglich werden Kurse von Optionen auch nicht durch Emittentinnen manipuliert. Zertifikate haben Emittentinnen. Sie als Anleger handeln Zertifikate direkt mit der Emittentin.

Also handeln Sie im wahrsten Sinne des Wortes immer gegen die Bank. Dadurch können die Kurse der Zertifikate manipuliert werden. Das geht indirekt, z. B. über Nichterreichbarkeit des Emittenten, ausgeweitete Spreads oder so genannte Rollverluste bei Endlos-Zertifikaten, etc.

Optionen wie Zertifikate erzielen Gewinne auch bei fallenden Märkten
Beide Produkte (Optionen und Zertifikate) können Sie nutzen, um bei fallenden Märkten Gewinne zu erzielen.

Handelsplätze 
Zertifikate handeln Sie direkt mit der Emittentin. Die dadurch entstehende Intransparenz wird regelmäßig von unabhängiger Seite, z. B. der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK), scharf gerügt. Optionen hingegen werden an transparenten Terminbörsen gehandelt.

Optionen sind in den USA Standard, Zertifikate verboten
In den USA sind Zertifikate wegen ihrer Manipulationsanfälligkeit verboten. So müssen Sie
z. B. auf der Internetseite von Goldman Sachs per Mausklick bestätigen (Originalkopie von der Internetseite von Goldman Sachs):
Ich bestätige, dass ich meinen Wohnsitz in Deutschland oder Österreich habe. Diese Internet-Seiten dürfen nur von Personen genutzt werden, die ihren Wohnsitz in dem von Ihnen gewählten Land haben. Der Nutzer verpflichtet sich, diese Internet-Seiten nicht mehr zu nutzen, wenn er seinen Wohnsitz in Zukunft nicht mehr in diesem Land haben sollte.

Nicht umsonst gibt es in den USA das geflügelte Wort vom „stupid german money“ (dummes deutsches Geld). Den US-Bürgern verboten, den „dummen Deutschen“ kann man das Geld aus der Tasche ziehen. Daran beteiligen sich nicht nur US-Banken, sondern auch namhafte große europäische und deutsche Banken.

Optionen hingegen sind in den USA, im Mutterland der Börsen, zugelassen und Standardprodukte für die Nutzung von Hebelkraft an den Börsen.

Fazit im Vergleich Optionen ./. Zertifikate: 


Emittenten und die daraus resultierenden Risiken sind die K.o.-Kriterien für Zertifikate
Im Vergleich Optionen ./. Zertifikate gibt es etliche Kriterien (Hebelkraft, Gewinn-Chancen bei fallenden Märkten, etc.), die ähnlich sind. Aber die Nachteile bei Zertifikaten (Emittentinnen und deren Manipulationsmöglichkeiten sowie das Insolvenzrisiko der Emittentinnen) sind klare K.o.-Kriterien für Zertifikate.

Empfehlung: Die K.o.-Kriterien sind dermaßen gravierend,  Zertifikate zu handeln. Dazu passt die eingangs zitierte Aussage von Pater Amseln Grün: „Auf alles, was von Banken ausgedacht ist, verzichte ich. … Inzwischen weiß ich, da verdienen immer nur die Banken.“

Es gibt die Top-Alternative namens Optionen. Keine Kursmanipulation möglich, Terminbörsen jederzeit erreichbar und ein Insolvenzrisiko einer Emittentin gibt es auch nicht.

Weitere Pluspunkte von Optionen:

Optionen…

  • sind mit geringen Beträgen handelbar
  • bieten enorme Gewinnchancen mit Hebel
  • verfügen bei richtiger Handhabe über geniale Sicherheitsstrategien

Optionsstrategien für die Praxis: So sichern Sie sich an der Börse ein regelmäßiges Einkommen

Viele Menschen haben einen Vogel – der mit Abstand beliebteste ist der Wellensittich. Womit wir  bei etwas sind, das wir einem Engländer zu verdanken haben. Wellensittiche kamen ursprünglich nur in Australien vor. 1840 brachte John Gould die ersten lebenden Exemplare aus der damaligen britischen Kolonie nach Europa. Heute sind sie weltweit die am häufigsten gehaltene Papageienart.

Geld verdienen mit Bücher lesen – Kostenlos Bücher erhalten, lesen und damit Geld verdienen

Eine moegliche  geldwerte Taschengeld-Alternative zum Bericht von Guido Wehrle ?

http://internetmarketing-beobachter.de/clickworker-com-ausbeutung-par-excellence/

Kunden-Meinung:  „Nicht zu viel versprochen – bei mir hat es funktioniert.“

Zitat:

Rezension bezieht sich auf: Geld verdienen mit Bücher lesen – Kostenlos Bücher erhalten, lesen und damit Geld verdienen

„Für Vielleser sofort umsetzbare Tipps, um für sein Hobby ausnahmsweise mal kein Geld auszugeben, sondern auch etwas damit zu verdienen! Das eBook ‚Geld verdienen mit Bücher lesen‘ von Klaus Frerix enthält nützliche Internet-Adressen und Hinweise für das rechtlich einwandfreie Schreiben von Buchkritiken. Ein bisschen anstrengen muss man sich natürlich trotzdem noch, schließlich sollen Rezensionen immer eine persönliche Note haben ‚ sonst könnte sich der potenzielle Buchkäufer ja einfach auf die Werbeinformation des Verlages oder den Klappentext des Autors verlassen. Wer sich gern schriftlich mit Buchinhalten auseinandersetzt und seine Meinung in Worte fassen kann, hat mit dem Lesen dieses Werks den ersten Schritt gemacht, um sich nebenbei ein Taschengeld zu erarbeiten.“

 [Kindle Edition]

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Geld verdienen im Internet – die Abzocke! Wie Sie Geld verdienen können und wo sie scheitern werden

Rezension bezieht sich auf: Geld verdienen im Internet – die Abzocke! Wie Sie Geld verdienen können und wo sie scheitern werden
.
Zitat:

„Da ich selbst schon negative Erfahrungen im Internet gemacht habe, habe ich mir dieses Buch bestellt. Es werden die Tricks, Psychospiele und Maschen der Internet Abzocker der Reihe nach aufgelistet und durchleuchtet. Das Buch war sehr hilfreich für mich, und ich finde es unglaublich, was da im Netz so kursiert. Es gibt so viele Bücher und Webseiten zum Geld verdienen im Internet. Hier wird der Leser darüber aufgeklärt, wo er im Internet Geld verliert und wie er die Abzocke erkennen kann.“

Autor:  Jo Tiger 

Preis:  Moeglicherweise  sehr lohnende  Eur  2,99   ?!  🙂

Über udo

GELDREICH INTERNETMARKETING - AUFKLAERUNG Techn.-Beratung: Nacht-Bar/Bistro R a l f S c h m u t z E- 38000 Tenerife Apartado eMail: gerdgeldreich@mxl.at

Veröffentlicht am 11. Juli 2012, in Geldgurus. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 9 Kommentare.

  1. Jan | Portugal

    Olá Udo,

    schönen Dank für die interessanten Informationen.

    Wenn man nicht bereits Spekulant ist, weiß man derlei Dinge oft ja gar nicht. Sollte man aber damit spekulieren, künftig spekulieren zu wollen, sollte man sich schon etwas intensiver mit der Materie auseinandersetzen.

    Dass reichlich Geld zu machen ist, weiß ich aus eigner Anschauung; in einem knappen Jahr mal eben aus 30.000 Euro 65.000 gemacht. Ist ja schließlich keine schlechte Rendite – zumindest etwas mehr als auf dem Sparbuch. Hab ich nicht selbst gemacht, hab ich machen lassen von einem Bekannten. Aber kann man so etwas auf Dauer denn auch vertreten? Schließlich muss das Geld ja irgend woher kommen.

    Mit dem Gewinn ist keine Dienstleistung verbunden, es wird keine Ware bewegt. Also wird das Geld von unten nach oben geschaufelt – völlig ohne Gegenleistung! Das kann auf Dauer niemals gut gehen.

    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo eine Millionen D-Mark noch viel Geld war. Heute redet man von Milliarden Euro, als wäre das nichts. Vielleicht ist es ja bald so weit, dass es nichts ist. Warten wir’s ab.

    Ich baue mir demnächst noch eine Photovoltaikanlage auf mein Terreno, damit ich autark bin; Wasser hab ich aus meinem Tiefbrunnen, gute Luft und Sonne ebenfalls gratis, Obst und Gemüse reichlich im Garten. Was will ich mehr?

    Naja, eine Ölquelle hab ich nicht, müsste also Treibstoff kaufen, wenn ich mal spazieren fahren möchte. Das wird gegebenenfalls dann unter die Rubrik Luxus fallen – den gönnt man sich halt mal von Zeit zu Zeit.

    Was ich damit sagen möchte: Mir ist es einerlei, was Frau Merkel und Konsorten da anrichten – ich muss ja nicht in Deutschland leben. Und die dort leben, haben selbst Schuld, wenn sie korrupte Politiker der Großindustrie wählen – wie kann man nur?!

    In diesem Zusammenhang zwei wichtige Videos:


    Grüße aus Portugal
    Jan

  2. Jan | Portugal

    Damit der zweite Link nicht unter geht:

  3. Jan | Portugal

    Udo, kannst den zweiten Link im ersten Beitrag ja entfernen.

    Danke!

  4. Udo, vielen Dank für den interessanten Artikel und den Tipp zum Buch „Optionsstrategien für die Praxis“.

    Ich kenne den Ratgeber und kann diesen nur jeden empfehlen, welcher sich in diesem Markt engagieren will.

    Ich hoffe, es geht Dir gut und

    Viele Grüße
    Rudolf

  5. @ Rudolf: Herzlichen Dank fuer Deine Nachfrage. Mir gehts 80 zu 20 gut. Es koennten auch (nornal durch Yoga, etc.) – wie immer fast 100 Prozent Glueck sein.

    Wenn in Spanien im Moment nicht diese verdammt harte Wirtschaftskrise toben wuerde.
    .
    Es ist schon komisch – welche totalen Voll-Idioten in der Politik immer wieder an die staatlichen Spitzen der Macht-Pyramide gelangen. Es gibt hier im Lande- (Spanien) – mittlerweile KEIN Wahlversorechen – was diese Typen nicht schon mehrfach wieder gebrochen haetten . Nach den ganzen restriktiven Massnahmen zugunsten des Welt – Monopol-Kapitals – und voll gegen die eigene Bevoelkerung – ( geht es in Wirklichkeit eigentlich nur um den Euro ? 🙂 – wird es in den naechsten Tagen und Zeiten hier jede Menge Demos und Proteste geben – von denen man(n) wohl auch in BRD so Eingiges hoeren wird.
    .
    Trotz wundervollen Sommertagen 2012 – und natuerlich auch manchmal ein paar tollen Sommernaechten – mit allem Drum und Dran. Drinnen und Draussen – und dessen grosses Gluecks-Potenzial.

    Mach bitte 100 Prozent daraus , Rudolf . 🙂 Ich goenne es Dir von ganzem, edlem Herzen. 🙂
    .
    Thema Boersenkram und Co: Hier besteht ganz einfach die reale Moeglichkeit ohne Affiliate-Google-Facebook-Twitter – Super-Info-Marketer und sonstigem Internet – Wahn an (sehr ) – viel Geld zu kommen.
    .
    Wenn Jemand es denn RICHTIG macht – im hoh(l)en Spiel ums Kapital.

    Aber WER macht es richtig ? Die Lehmann-Brothers ? Oder Dr. Pott und Co – wenn sie nun bald auch in diesem Boersen – Spekulanten ? – (Hoffnungs-Markt) – der ZUKUENFTIGEN Geld-Verdienen-Versprechungen – gegen Bar-EINZAHLUNGEN zu ihren Gunsten im Here and Now – in diesem Markt einsteigen werden ?
    .
    Das hier bei GELDREICH emphohlende Buch ueber Amazon – und zugunsten der Welthunger-Hilfe – ist sicherlich auch nicht das 66-zigste Buechlein der Bibel und damit die Offenbarung.
    .
    Aber es ist eine (grosse) – Chance – aus diesem ganzen SEO, Google, Facebook, Twitter und sonstigen Info-Marketer – GELD-Versprechen-Psycho-Terror – raus zu kommen.
    .
    Es geht doch nur um Geld . Ohne Knete keene Fete. Niemand von uns hat dieses (Scheiss) – System erfunden.
    .
    Im World – Spaet-Kapitalismus unserer Tage und der reissenden sozialen Netze durch den Neo-Liberalismus – muss (leider) – fast jeder zusehen – wie er am besten selber mit dem Arsch an die Wand kommt.
    .
    Und wer es noch etwas klarer hoeren moechte: Selbst die Jugend-Arbeits-Losigkeit zum Beispiel in Spanien ueber 50 Prozent ! – ist nur ein Instrument des Welt-Monopol-Kapitals – des Club 666 – um die Menschen auch in einer relativ aufgewachten Demokratie im Sueden Europas – zu dominieren- ( die Herrschaft des Menschen ueber den Menschen) – und in geradezu feudal-herrschaftliche Abhaenigkeits-Verhaeltnisse aus vergangenen Jahrhunderten zurueck zu fuehren.
    .
    Es ist ganz einfach nur der Versuch – der Feudal-Junker in den modischen Gewaendern einer- (Schein)- Demokatie in allen Parlamenten auch in Europa – die hohen Verdienste mutiger Menschen der Aufkaerung, von Gewerkschaften, mutigen Buerger- Initativen gegen (monopol-kapitalisierte Atom-Kraft und C0) – und vielen korrekten Umweltschuetzern – wieder auf NULL zurueck zu drehen ?!
    .
    Es geht doch nur um Geld, WARUM bekommt gemaess einer DDR-Ost-Mansel aus dem Nur – einmal- zu -Weihnachten-Bananen – Land der angeblich bluehenden (Kohl) – Landschaften – auf einmal die BANKEN-WELT – bis zu 100 Milliarden Euro – unter dem angeblichen Euro – Rettungs-Schirn ?
    .
    WARUM bekommen das viele Geld nicht die Buerger?
    .
    Dass sind in Spanien mitttlerweile Zehntausende von Familien – welche wirklich nicht mehr ein noch aus wissen.
    .
    Und noch viel mehr Leute in Spanien wuerden bereits vor Hunger sterben – wenn da nicht die Caritas, das rote Kreuz- und andere gemeinnuetzige Organisationen waeren.
    ..
    DIES – ist die reale Situation.

    Da musste ja unbedingt auch fuer WEST-Berliner und andere Wessies – so ein EX-Honnie-Aktiv- Girl aus Meklenburg-Vorpommerm kommen – welches den vielen Leuten im Westen – den „Kapitalismus“ – mittlerweile reGIERungsweise – erklaert ?!

    Was diese ganzen Polit-Spinner – mittlerweile betreiben – ist der (ziemlich) – sichere Weg in den Untergang nicht nur vom Euro . ?!

    WARUM koofen die eigentlich – selbst in kleineren Gemeinden an jeder Ecke in ganz Europa – GOLD auf – ohne Ende ?
    .
    WER – kooft das ueberhaupt alles im grossen Stil auf ?

    Fragen ueber Fragen. Typisch Udo. 🙂
    —————————————–

    @ jan. Eine kluge Entscheidung – in Zeiten zunehmender monopolistischer Halsabschneider im Energie-Sektor – und sonstiger kapitalen reGIERungstreuen Mafiosos auch im Tele-Kommunikations-Bereich.

    Darf man fragen – aus welchen Komponenten – und aus welchen Hersteller- Quellen – Du Deine Solar-Loesung in Portugal zu sammen setzen moechtest ?

    .

  6. Olá lieber Udo!

    Weil du mich ja direkt angesprochen hast in Sachen Photovoltaik: Ich habe da noch keine konkreten Lösungsvorstellungen, muss mich da noch gut informieren.

    Angedacht habe ich, ein paar Solarzellen irgendwo auf das Grundstück zu stellen – also nicht auf das Dach. Hab ja Platz genug.

    Bisher war es so – weiß aber nicht, wie es aktuell aussieht – dass es hier in Portugal für die Einspeisung, die aber nicht mein primäres Ziel ist, 67 Cent gab. Das ist ganz schön viel und amortisiert die Anlage in meiner Gegend in 5,4 Jahren. Das ist doch schon mal nicht schlecht.

    Also, wie gesagt, noch keine konkreten Vorstellungen.

    Du sprichst ja auch die Telekommunikation an. In Portugal ist der Konkurrenzdruck nicht sehr hoch, deshalb auch sehr hohe Preise. Wenn ich da nicht eine geniale Lösung hätte, würden monatlich sicherlich so um die 300 bis 400 Euro draufgehen an Telefonkosten. So aber bezahle ich die Grundgebühr an die hiesige Telecom, ein paar Euro für das Internet und knapp 10 Euro für VOIP – damit kann ich dann in ganz Europa grenzenlos herumtelefonieren.

    Zu unserer Kanzlerin – anscheinend deine Freundin … meine aber auch.

    Die Frau ist sicher nicht korrupt, so wie zum Beispiel ihr CDU-Vorgänger Kohl. Der hat auch nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet, davon gehe ich aus. Aber für seine Partei und deren finanzielles Wohlergehen hat er auf korrupte Art und Weise gesorgt, da war ihm jedes Mittel recht.

    Beide sind geblendet von der Vorstellung, Deutschland könnte nur mit einer CDU zu Wohlstand kommen, bzw. beibehalten. Dabei ist doch klar, dass sowohl die CDU wie auch die CSU zuallererst das Wohlergehen der Großindustrie im Auge hat. Nun könnte man ja sagen, geht es der Wirtschaft gut, geht es auch den Menschen gut.

    Das war ja bisher deren Argumentation. Doch nun soll mir doch mal jemand erklären, wie es denn kommt, dass die Wirtschaft in Deutschland zwar blüht wie eh und je – von Wirtschaftskrise keine Spur – aber die Löhne immer weiter sinken; inzwischen ist Deutschland gar ein Lohnniedrigland; nicht zuletzt wohl aufgrund von Leiharbeitern und Erpressung der Industrie, ins Ausland zu gehen mit der Produktion. Alles dummes Gerede. In Ungarn hat sich gezeigt, wie es nicht geht, wenn es um Qualität und Zuverlässigkeit geht.

    Und jetzt noch ein paar Worte zur Europakrise. Da wehrt sich die Kanzlerin vehement gegen so etwas wie Eurobonds, weil sie für andere nicht mit haften will – wie sie sagt. Doch sie verschweigt, dass wir das längst tun. Ob wir das über ein paar mehr Zinsen tun im Falle der Eurobonds oder als freundliche Geschenke an ausländische Banken – was soll das? Vor allem auch vergisst die Frau, dass der Wohlstand der Deutschen zu einem Großteil genau den Ländern zu verdanken ist, die nun Hilfe bekommen – von Griechenland einmal abgesehen mit den nicht einmal 3% Beteiligung am Export. Aber Italien, Spanien und Frankreich sind da schon ganz andere Kaliber. Portugal spielt dabei auch keine gar so große Rolle, weil hier tatsächlich strikt gespart wird. Von Portugal redet ja auch niemand, wenn von der Krise die Rede ist.

    Doch wie auch immer das alles kommt: Es kann doch gar nicht mehr all zu lange so weiter gehen. Die Reichen stecken alles und noch mehr ein, den Armen geht es schlechter und schlechter.

    Wenn ich schon höre: »Die Märkte«! Denen mal Grenzen aufzuzeigen wäre wichtig. Wie du ja sagtest, Udo, gibt es nur in Deutschland oder Europa Spekulationsinstrumente, die anderswo – aus gutem Grund – verboten sind. Wo kommt denn das Geld her, das die Spekulanten einstecken? Das soll mir doch mal jemand erklären.

    So weit mal für den Augenblick.

    Herzliche Grüße ins sonnige Spanien
    Jan

  7. Klar, Jan. Ueber Politik, Religion, Damennmode und Finanzen kann man sich natuerlich Tage-bis naechtelang und noch laenger unterhalten. 🙂
    .
    Zitat:
    „Wo kommt denn das Geld her, das die Spekulanten einstecken? Das soll mir doch mal jemand erklären.“
    .
    Man(n) koennte die Frage auch anders stellen: WO ist denn die ganze viele Knete von den Lehmann-Brothers , ganzen Staats-Kassen- Pleiten und Co ?
    .

    Das Geld kann doch nicht einfach weg sein, oder ?
    .
    Thema Solar: Es freut mich natuerlich – dass Du hier am Ball bist.
    .
    Warum machst Du nicht einen tollen Blog oder eine Webseite in Sachen Solar – wo Du von Anfang bis Ende beschreibt – was Dir so alles widerfahren ist und mit schoenen Fotos die ganze Aktion dokumentierst ?
    .
    Arbeitstitel: „Mein Weg zur Selbstversorgung im Energiebereich“ . o.ae.
    .
    Zusaetzlich koenntest Du fuer die relevanten und alle wichtigen Begriffe in diesem Bereich – z.B. auch ein kleines deutsch – portugiesisches Woerterbuch erstellen.
    .
    Das koennte auch andere (deutsche)- Leute in Portugal helfen und interessieren.

    .
    Gruss aus dem absoluten Happy-Sommer-Traumwetter bei uns nach Portugal. 🙂
    .
    P.S.:
    Zitat:
    „Zu unserer Kanzlerin – anscheinend deine Freundin …..“
    .
    Herzlichen Glückwunsch zum 58. Geburtstag, sage ich heute ganz free, am 17.07.2012, diesem ehemaligen Mitglied der FDJ,((SED-Jugendorganisation „Freie Deutsche Jugend“)- Frau Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin. 🙂
    .
    Vielleicht gehen die Herrschaften Volksvertreter statt zum Fussball dieses Mal zur Geburtstagsfeier von der Dame.
    .
    Wir erinnern uns:
    .
    EIGENTLICH…
    …hat der deutsche Bundestag 620 Abgeordnete. Als aber am 28.06.12 die Abstimmung zur sog. „Fortentwicklung des Meldewesens“ stattfand, waren gerade einmal 30 von ihnen anwesend (vielleicht auch, weil die Sitzung zeitgleich mit dem Halbfinale Deutschland-Italien stattfand?). Diese stimmten dem Gesetzentwurf innerhalb von 57 Sekunden zu, was nun zur Folge hat, dass die deutschen Einwohnermeldeämter sämtliche Daten an Dritte auch zu Werbezwecken weitergeben dürfen!
    .
    „Autoverkäufer verkaufen Autos,
    Versicherungsvertreter Versicherungen.
    Und Volksvertreter ?
    (Zitat: Stanislaw Jerzy Lec)
    ,

  8. Jan | Portugal

    »Klar, Jan. Ueber Politik, Religion, Damennmode und Finanzen kann man sich natuerlich Tage-bis naechtelang und noch laenger unterhalten. :-)«

    … und natürlich auch über das Wetter. Gestern hatten wir 45 Grad bei uns auf der Quinta, laut Wetterdienst gefühlte 48 Grad. Ich mag zwar Wärme, aber das ist denn doch etwas zu viel. Aber ist mir dann doch lieber als bei 27 Grad zu frieren.

    .

    Olá lieber Udo,

    das mit der Dokumentation in Sachen Photovoltaik-Anlage ist eine gute Idee – und das auch gleich mit portugiesischen Begriffen für andere Deutsche hier im Lande zu versehen, ebenfalls. Danke!

    Es besteht da wirklich großer Informationsbedarf. Einerseits heißt es, dass den Anlagen die große Hitze hier im Lande nicht gut tut, andererseits sehe ich sich drehende Anlagen, ähnlich dem Prinzip der Sonnenblumen: immer der Sonne zugewandt. Dann welche sogar noch mit Spiegeln ausgestattet links und rechts, die die Strahlen verstärkt auf die Platte projizieren.

    Dann muss man sich fragen, ob man Anlagen deutscher – bzw. europäischer – Produktion den Vorrang einräumen sollte, oder doch lieber asiatische, die preiswerter sind. Die Frage, die sich da stellt ist, ob der finanzielle Vorteil beim Kauf langfristig sich auch noch rechnet, wenn die Qualität eventuell nicht so gut ist und die Anlage früher als andere ersetzt werden muss.

    Also, Fragen über Fragen.

    Wie sieht es denn bei dir aus, Udo? Hast du so etwas auch vorgesehen oder bereits installiert? Lass mal hören.

    Ich sprach ja davon, im Falle der Fälle autark sein zu wollen. Für Wasser haben wir ja vor ein paar Jahren einen Tiefbrunnen von 73 m Tiefe bohren lassen. Das Wasser ist gut – wir haben es testen lassen. Nitrit liegt zwar unterhalb des behördlich zugelassenen Grenzwertes – aber was sagt das schon? Werte werden so lange angepasst, bis alles passt. Wir haben auf alle Fälle einen Nitratfilter an einer Wasserentnahmestelle für Trinkwasser vorgeschaltet – so gehen wir sicher.

    Was noch fehlt ist eine Heizung. Hier in der Gegend sind zwar alle Häuser ungeheizt, weil die Temperaturen für gewöhnlich so zwischen sieben und elf Grad liegen im Winter. Aber wir Mitteleuropäer sind da etwas verwöhnt und haben es lieber schön warm. Außerdem kann es auch mal anders kommen, wie im letzen Winter. Da konnte ich mir eines morgens den Hals nicht waschen; die Zuleitung – geht ein Stückchen über Land – war zugefroren. Nach eineinhalb Stunden aber war wieder alles frei und war eine Ausnahmeerscheinung.

    Wir werden Fußbodenheizungen einbauen – Vorbereitungen sind bereits getroffen in einigen Räumen -, im Schlafzimmer werden die Heizschlangen für das warme Wasser in die Wand verlegt, weil dort ein Holzfußboden gelegt werden soll. Dafür und für Warmwasser kommen Kollektoren zum Einsatz, so dann wir auch hier unabhängig von Gas sind. Gas wird hier sehr viel verwendet, das gibt es in großen Flaschen – und die holen wir in Spanien, denn da kostet das Gas nur etwa die Hälfte.

    Endlich haben wir – nach Jahren der Suche – einen jüngeren Portugiesen gefunden, der von uns ein Stück Land von etwa 2.500 qm erhalten hat und darauf alles an Gemüse anbaut, was hier wächst. Der macht das mit Leidenschaft.

    Die Vereinbarung ist, dass er unsere Tiere – zwei Hunde und vier bis sechs Katzen – versorgt und unsere eigenen Bäume und Pflanzen gießt, wenn wir auf Reisen sind. Und: Dass wir selbst uns bedienen können an dem, was bei ihm wächst. So ist denn auch dieser Teil der Verpflegung gesichert.

    Wir müssen nur noch die Pumpe für den Tiefbrunnen auf Solar umstellen, denn sollte aus irgendwlechen Gründen mal gar nichts laufen, wären unsere Pflanzen allesamt bereits nach einem Tag ohne Gießen im Sommer vertrocknet.

    Getreide für Brot erhält man hier in der Gegend immer, obwohl der Alentejo nicht mehr die Kornkammer Portugals ist. Statt dessen wurden in den letzten Jahren Milliarden von Olivenbäumen gepflanzt. So gesehen sind wir eigentlich für alles gerüstet, wenn die Weltwirtschaft danieder geht.

    Und das wird sie, denn das Geld wird schließlich – wie wir ja feststellten – immer weiter und viel schneller von unten nach oben geschaufelt. Aber nützen den Milliardären die Milliarden? Die können doch eh nur in ein und demselben Haus wohnen zur Zeit – okay, noch ein paar Häuser hier oder dort; aber was soll’s? Und vielleicht noch ein halbes Dutzend Fahrzeuge. Das sind aber auch nur ein paar Millionen. Was passiert mit dem Rest? Der wird doch dem Wirtschaftskreislauf entzogen. Essen, Trinken und Reisen sind auch auf 365 Tage im Jahr begrenzt. Was also wollen die mit dem vielen Geld? Und immer mehr soll noch dazu kommen. Ist das nicht krank?

    Letztendlich fehlt das Geld den wahren Konsumenten – und wenn, wie jetzt, die Gesamtwirtschaft darunter leidet, nützt das den Besitzenden auch nichts.

    Ist das Hirn auf langfristige Lebensplanung nicht ausgerichtet? Sieht man nur den momentanen Augenblick? Oder liegt das an den Existenzängsten vieler Menschen, dass sie glauben, nur mit sehr viel Geld bis zum natürlichen Tod über die Runden zu kommen?

    Ich weiß nicht, ob es da irgendwelche Studien gibt, die solches Handeln untersucht haben.

    Ist mir persönlich eigentlich auch egal, denn mich plagen auf jeden Fall derlei Ängste rein gar nicht. Zumindest, wenn ich mich autark versorgen kann. Ich denke, das ist ein besseres Gefühl, als wenn ich in einer der weltweiten Metropolen leben würde und nicht weiß, wie ich morgen zur Arbeit komme, weil ich den Sprit oder die öffentlichen Verkehrsmittel nicht mehr bezahlen kann – so ich denn überhaupt einen Job habe.

    Ich bin Optimist, war ich die letzen Jahrzehnte immer. Das heißt aber nicht, dass ich deshalb den Blick für die Realität nicht habe und alles schönreden muss. Die Aussichten waren für die Menschen noch nie so schlecht wie im Moment. Da hilft auch das Argument nicht, dass jede Zeit schon immer ihre Probleme hatte. Die Zeit ist schnelllebiger geworden, was sich früher in drei- bis fünfhundert Jahren entwickelte und abspielte, tut sich heute in Zehn Jahren, mit wachsender Tendenz. Das sieht nicht gut aus.

    Doch wie gesagt, ich sehe der Zukunft für mich persönlich sehr gelassen entgegen. Man wird sehen. Ich auch.

    Até breve
    Jan

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